Wer mit seinem Namen nicht glücklich ist, kann versuchen ihn ändern zu lassen. Doch das ist nicht einfach und kommt dementsprechend selten vor. Relativ einfach haben es Ordensleute: beim Eintritt in den Orden bekommen sie den sogenannten Ordensnamen, den sie fortan führen. Auch ein Künstlername oder Pseudonym ist relativ unproblematisch. Viele Künstler benutzten solche Namen, wenn der wirkliche Name nicht gut klingt, zu lang oder zu fremdartig ist. » Eine Sammlung von Promis und ihren Künstlernamen finden Sie hier.
Nachnamen können sich durch Heirat oder Scheidung ändern. Wer seinen Namen ändern möchte, ohne dass einer dieser Fälle vorliegt, muss sehr überzeugende Gründe angeben können, z.B. weil der aktuelle Name unaussprechlich oder lächerlich ist. Wer Schulden hat, im Gefängnis sitzt oder per Haftbefehl gesucht wird, darf seinen Namen nicht ändern. Wird der Vorname geändert, sollte der neue Name deutsch sein. So kann sich z.B. Michael nicht in Mike umbenennen lassen. Kommt bei den Eltern die späte Einsicht, dass der gewählte Name doch nicht das Wahre ist, können sie den Namen ändern, solange das Kind noch im Säuglingsalter ist und somit noch nicht am Rechts- und Geschäftsleben teilgenommen hat. Abhängig vom Einkommen des Antragstellers werden Gebühren zwischen 2,50 Euro und 1225 Euro fällig.
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